Liebe Gemeindemitglieder,

 Vielleicht hat man jetzt Zeit zum Nachdenken, wenn man in Quarantäne ist, wenn die Schule ausfällt, wenn alle Veranstaltungen ausfallen, wenn vielleicht sogar die Arbeit ausfällt. Vielleicht hat man ja jetzt die Zeit, sich über die zentralen Fragen des Lebens Gedanken zu machen, sie Gott hinzuhalten und so sich selbst besser kennenzulernen und sich selbst auch besser anzunehmen. Genau das war die spirituelle Übung der frühen Mönche in ihrer Zelle - in ihrer Quarantäne.

 Anselm Grün sagt: „Ich brauche dann keine Angst zu haben vor dem Chaos, das vielleicht in meiner Seele ist. Denn alles wird vom heilenden und liebenden Licht Gottes erleuchtet.“

 Übrigens weist der Ordensmann darauf hin, dass die Wörter Fastenzeit und Quarantäne den selben Ursprung haben: Quaresima, 40 Tage. Schiffe, die Pestkranke an Bord hatten, durften 40 Tage nicht im Hafen vor Anker gehen.

 Ich wünsche Ihnen allen Gottes Segen und Gesundheit in diesen Tagen.
Der nachstehende Artikel "Auswirkung der Corona-Pandemie" informiert Sie über alles,  was jetzt nicht mehr in unserer Pfarreiengemeinschaft ist, aber auch über das, was jetzt noch ist.

Ihr Oliver Seis (Pfarrverwalter)

 

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