Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Leben in unserer Pfarreiengemeinschaft

-  Alle öffentlichen Gottesdienste (Eucharistiefeiern, Kasualien, Andachten, Bibelteilen usw.) unterbleiben. Dies betrifft nun leider auch die Kar- und Ostertage.

Sterbeämter sind vorerst nicht möglich. 
[nbsp]Beisetzungen auf dem Friedhof dürfen nur im allerengsten Familienkreis stattfinden.
Außerdem sind die Vorschriften des Friedhofsamts noch zu berücksichtigen.
Die Trauergespräche mit den Hinterbliebenen müssen telefonisch erfolgen

- Taufen und Trauungen zurzeit leider nicht möglich. 
 Bitte melden Sie sich - wenn die Lage sich wieder normalisiert hat - im Pfarrbüro, damit wir einen neuen Termin vereinbaren können.
 Bei kirchlichen Trauungen können wir momentan nicht garantieren, dass die vereinbarten Termine im Frühsommer eingehalten werden können. Brautpaare sollten evtl. überlegen, ob sie ihre Hochzeit wegen der Planungssicherheit auf einen späteren Termin verschieben.

- Sämtliche Maßnahmen und Veranstaltungen unterbleiben
Dazu zählen insbesondere Einkehrtage, Kommunionkindertreffen, Gremiensitzungen, Treffen von Gruppen und kirchlichen Vereinen, Wallfahrten, Freizeitmaßnahmen, Gruppenstunden

- Die Pfarrheime, Pfarrbüchereien und weitere kirchliche Orte der Begegnung sind geschlossen. Dies gilt auch für private Feiern an diesen Orten.

Erstkommunion

Die Feiern zur Erstkommunion werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Das hat das Bistum aufgrund der Planungssicherheit für uns entschieden. Wir wissen, dass dies viele enttäuscht, aber bitten auch um Verständnis. Frau Schunkert wird alle Kommunioneltern in den nächsten Tagen schriftlich informieren.

Misereor-Kollekte

Wir bitten Sie das Hilfswerk Misereor trotz der ausgefallenen Kollekte im Sonntagsgottesdienst zu unterstützen. Geben Sie Ihre Kollekte im Pfarrbüro ab oder überweisen Sie direkt an Misereor, IBAN DE 75 3706 0193 0000 1010 10

Zeigen wir unsere Solidarität mit den Ärmsten dieser Welt auch in der Corona-Krise.

 

Seelsorge und Gottesdienste

Wenn die öffentlichen Gottesdienste ausfallen, ist dennoch eine Gottesdienstgemeinschaft möglich.
Nutzen Sie hierzu die Gottesdienste im Fernsehen und im Radio (Programm z. B. unter www.kirche-im-swr.de).
Außerdem haben verschiedene Pfarreien aus dem Bistum Trier Gottesdienste ins Netz gestellt. Für unser Dekanat laufen gerade Überlegungen einen Gottesdienst im Offenen Kanal zu zeigen und ihn auch auf Facebook zu streamen.
Eine Übersicht über das vielfältige Angebot, das täglich erweitert wird, finden Sie auch unter
www.bistum-trier.de.

Bitte machen Sie diese Möglichkeit der Mitfeier auch Ihren Angehörigen zugänglich, die selbst nicht im Internet unterwegs sind.

Ein Priester in unserer Pfarreiengemeinschaft feiert auf jeden Fall die Sonntagsmesse stellvertretend für die Gläubigen. Dies wird am Sonntag in der Kirche in Heimbach-Weis sein. Dort werden auch die bestellten Messen gelesen. Gerne können diese auch nachgeholt werden, bitte sagen Sie im Pfarrbüro Bescheid.


Die Pfarrbüros  telefonisch oder per Mail erreichbar, allerdings ist der Publikumsverkehr untersagt.

Auch die Seelsorger sind weiterhin erreichbar über Telefon und Email.

 

Wenn Sie Hilfe benötigen, z. B. beim Einkaufen,  melden Sie sich im Pfarrbüro oder bei den Gemeindereferentinnen. Bitte haben Sie auch eine Auge auf die alten und kranken Menschen in Ihrer Nachbarschaft und zeigen uns an, wenn Sie denken, dass Unterstützung gebraucht wird.
Melden Sie sich bei uns, wenn Sie selbst hilfsbedürftige Menschen unterstützen wollen. Bei all Ihrem Engagement ist es jedoch wichtig, sich nicht selbst in Gefahr zu bringen.

 

Kein Lesestoff mehr ? In den Kirchen (außer in Block) finden Sie eine Auswahl an gebrauchten Büchern. Bedienen Sie sich.

Gebet in der Zeit der Corona-Pandemie

Jesus,

unser Gott und Heiland,

in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Welt

kommen wir zu Dir und bitten Dich:

für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind;

für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben;

für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die Kranken

kümmern;

für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und international,

die Tag um Tag schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;

für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen;

für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;

für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden;

für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren.

Herr, steh uns bei mit Deiner Macht,

hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen.

Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander.

Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen.

Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben.

Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind,

um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren,

so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind.

Wir stehen in der Fastenzeit.

In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt,

die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und

die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen.

Gott, unser Herr, wir bitten Dich:

Gib, dass auch diese Fastenzeit uns die Gnade schenkt,

unseren Glauben zu vertiefen

und unser christliches Zeugnis zu erneuern,

indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen

und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel.

Sei gepriesen in Ewigkeit. Amen.

***

 

Gebet von Bischof Dr. Stephan Ackermann

Bistum Trier

 

Zurück